Auszubildende/SchülerInnen (Projekt)

Schaufenter Fotografie: Jenseits der Mauern – JVA Münster

 

Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 2. Oktober 2026, 15 Uhr, laden wir Sie herzlich in das Stadtmuseum Münster ein.


Begrüßung:
Angelika Osthues (Vorsitzende der Friedrich-Hundt-Gesellschaft) 


Grußworte:
Tilman Fuchs (Oberbürgermeister der Stadt Münster), Markus Vieth (technischer Niederlassungsleiter, BLB NRW Münster)


Talk:
Carsten Heim (Anstaltsleiter der JVA Münster), Mia Höfges und Johanna Populoh (Fotografinnen), Katharina Tiemann (Friedrich-Hundt-Gesellschaft), Martin Willers (Initiator der Ausstellung, BLB NRW Münster)

_________________________________________________________

 

Sie ist ein Stück Münster: die fast 180 Jahre alte Justizvollzugsanstalt an der Gartenstraße. Der bald anstehende Umzug des Vollzugsbetriebs in die neue JVA im Außenbereich Wolbecks bedeutet eine kleine Zäsur – sowohl aus städtebaulicher Sicht als auch für die Stadtgesellschaft. Doch auch wenn sich der Justizvollzug aus Münsters Mitte verabschiedet, bleibt er eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe – als wichtiger Baustein unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung geht er uns alle an.

 

Um diese Relevanz insbesondere auch für den Justizstandort Münster zu verdeutlichen, initiierte der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) als Eigentümer und Bauherr der alten und neuen JVA ein Fotoprojekt: 2025 lud er jeweils einen halben Tag Schülerinnen und Schüler der Fotoklasse des Adolph-Kolping-Berufskollegs (Lehrerin Ricarda Holz) sowie der Realschule Wolbeck – Kunstklasse, 4. Hauptfach (Lehrerin Ursula Kortas) dazu ein, Bilder von der JVA an der Gartenstraße sowie der Baustelle für die neue JVA an der Telgter Straße aufzunehmen. Für die jungen Fotografinnen und Fotografen öffneten sich Türen und Baustellenschranken und sie erhielten exklusive Einblicke, die der Öffentlichkeit normalerweise verborgen bleiben.

Entstanden sind dabei eindrucksvolle Bilder mit ganz individuellen Perspektiven auf Justizvollzug und Architektur in unserer Gesellschaft. Die Mo-tive laden ein zu Reflexionen über die Bedeutung von Justiz und Strafe, über Schönheit und Funktion, Beständigkeit und Wandel in der Gefängnisarchitektur und über ein Stück Stadtgeschichte in Münster, die zukünftig an einem anderen Ort fortgeschrieben wird.

 

Eine Ausstellung der Friedrich-Hundt-Gesellschaft e.V. in Kooperation mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Niederlassung Münster.

 

Herzlichen Dank an alle Beteiligten:

  • an den Architekten und beim Neubau JVA Münster Projektverantwortlichen Martin Willers für Idee und Initiierung dieses Fotoprojektes,
  • an Maren Becker und Andrea Rehder von der Presse und Kommunikation des BLB NRW,
  • an die Lehrerinnen und Schulen,
  • an die Fotografinnen und Fotografen.

 

Ohne Ihrer aller Beteiligung wäre diese Ausstellung nicht zustande gekommen.

powered by webEdition CMS